Willkommen auf den Radio-Science Seiten
des Rheinischen Institutes für Umweltforschung


Das CoRoT-Team bestätigt 10 neue Exoplaneten:
Ein Mehrfachsystem, alte und junge Gasriesen und ein extrasolarer Saturn
14.06. 2011: Zehn neue Exoplaneten bestätigen:„normale“ Planeten sind eher selten

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Das Rosetta Radio Science Team (RSI) bereitet sich auf den Vorbeiflug an dem Asteroiden Lutetia vor
10. 07. 2010: Kölner Forscher werden die Masse des Asteroiden wiegen

Am 10.7.2010 um 18:10 wird die ESA-Raumsonde Rosetta an dem Asteroiden Lutetia in einem Abstand von 3162 km vorbeifliegen.

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Das CoRoT-Team gibt seinen neuesten Planetenfang bekannt.
14. 06. 2010: Sieben neue Exoplaneten mit zum Teil bemerkenswerten Eigenschaften wurden entdeckt.
Die Familie der Exoplaneten hat wieder Zuwachs bekommen: CoRoT-8b, CoRoT-10b, CoRoT-11b, CoRoT-12b, CoRoT-13b, CoRoT-14b, CoRoT-15b heißen die neuen Familienmitglieder an dessen Entdeckung die Wissenschaftler im Rheinischen Institut für Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung beteiligt waren.

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CoRoT-Mission entdeckt ersten extrasolaren Planeten mit moderater Temperatur
18. 03. 2010: Wieder ein Grund zu feiern für die an CoRot beteiligten Wissenschaftler im Rheinischen Institut für Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung:
Wie das renommierte Forschungsmagazin Nature berichtet, hat das CoRoT-Team mit der Entdeckung von CoRoT-9b erstmals einen extrasolaren Planeten mit moderater Temperatur entdeckt.

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CoRoTs erster erdähnlicher Planet hat einen großen Bruder
16. 09. 2009: An CoRoT beteiligte Kölner Planetenforscher freuen sich über eine Sensation:
Weitere Beobachtungen des Sterns CoRoT-7 zeigten, dass die bereits im Februar entdeckte „Supererde“ CoRoT-7b dort nicht alleine ihre Kreise zieht. Ein zweiter Gesteinsplanet mit acht Erdmassen umkreist den Stern mit einem etwas größeren Abstand in 3 Tagen und 7 Stunden.

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Erdähnlicher Planet außerhalb des Sonnensystems entdeckt
03. 02. 2009: Kölner Planetenforscher analysierten Sternsystem CoRoT-Exo-7
Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler nachweisen, dass es erdähnliche Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gibt. Der Planet wurde im Sternsystem CoRoT-Exo-7 im Sternbild Einhorn entdeckt. Im Rahmen des internationalen CoRoT-Projektes ist es gelungen, sowohl die Masse des Planeten CoRoT-Exo-7b (6 Erdmassen) als auch den Radius (1,75 Erdradien) zu bestimmen.

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Kölner Forscher „wiegen“ den Marsmond Phobos
16. 10. 2008: Raumsonde Mars Express liefert neue Erkenntnisse über die Entstehung des Marsmondes Phobos
Das Kölner Radio Science-Experiment MaRS an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express hatte am 17. Juli bei einem nahen Vorbeiflug Gelegenheit, die Masse von Phobos, dem inneren Mond unseres Nachbarplaneten Mars, mit bislang unerreichter Präzision zu vermessen. Die aktuellen Messungen sind zehn- bis hundertmal genauer als die letzten, vor 20 bzw. 30 Jahren durchgeführten Messungen.

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Kölner Forscher gewinnen dritten Platz in einem Wettbewerb der Planetary Society
05. 04. 2008: Vorschläge für eine Mission zum gefährlichen Asteroiden Apophis: Kölner Forscher gewinnen dritten Platz.
Die Planetary Society verlieh im Rahmen eines Wettbewerbs für Missionsvorschläge zur Erforschung des Asteroiden Apophis den dritten Preis an das Projekt APEX, an dem Dr. Martin Pätzold vom Rheinischen Institut für Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung, maßgeblichen Anteil hatte.

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Kölner Forscher enthüllen das Wetter des Nachbarplaneten Venus in "Nature"
29. 11. 2007: Forscher an der Universität zu Köln enthüllen das Wetter des Nachbarplaneten Venus in der renommierten Fachzeitschrift "Nature".
Mit Hilfe von Radiowellen des Experimentes VeRa an Bord der europäischen Raumsonde Venus Express durchleuchteten Forscher der Abteilung Planetenforschung des Rheinischen Instituts für Umweltforschung (RIU) an der Universität zu Köln unter der Leitung von Dr. Martin Pätzold die äußerst dichte Kohlendioxid-Atmosphäre unseres Nachbarplaneten. Dadurch konnten sie die Temperatur und die Verteilung und Konzentration geladener Teilchen in der Atmosphäre zwischen 55 km und 95 km Höhe mit bisher unerreichter Genauigkeit und über einen längeren Zeitraum messen. Bei diesem Höhenbereich handelt es sich hier um eine höchst dynamische Übergangsregion zwischen dem "Bodenwetter" und dem "Höhenwetter". Dabei zeigt sich, wie sehr sich die Venus von der Erde unterscheidet..

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Corot findet Planeten!!!
03. 05. 2007: Corot findet seinen ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems - Mitarbeiter von RIU, Abteilung Planetenforschung, sind Teil des deutschen CoRoT-Teams.
Etwa 5 Monate nach dem Start des Weltraum-Teleskops CoRoT gibt die französische Raumfahrtagentur CNES die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten bekannt, an der das deutsche CoRoT-Team maßgeblich beteiligt war: CoRoT-Exo-1b ist ein heißer, Jupiter-ähnlicher Gasriese von etwa 1,3 Jupitermassen, der einen sonnenähnlichen Stern etwa 1500 Lichtjahre von uns entfernt umkreist. Die Umlaufperiode des Planeten beträgt 1,5 Tage und sein Radius zwischen 1,5 – 1,8 Jupiterradien.

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Staubteufel wie am Schnürchen
Juni 2006: Zum ersten Mal konnten mit Hilfe von HRSC(einer hochauflösenden digitalen Stereokamera) vom Orbit des Planeten aus große schätzungsweise bis zu 2 Kilometer hohe staubgefüllte Windhosen – so genannte Staubteufel - in Bewegung beobachtet werden.
HRSC gelang es außerdem gleich fünf Staubwirbel auf einmal abzulichten. Diplom-Meteorologin Christina Stanzel und Hochschuldozent Dr. Martin Pätzold, beide Rheinisches Insitut für Umweltforschung, Abteilung Planetenforschung, ehemals am Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Kön, analysierten die neuen Bilder und entdeckten dabei Erstaunliches. So sind die Windhosen zwar einige Kilometer voneinander entfernt, sie bewegen sich aber dennoch in die gleiche Richtung wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. Außerdem sind sie außerordentlich schnell: Sie bewegen sich mit durchschnittlich mehr als 70 km/h über die Oberfläche! Allerdings scheint die Geschwindigkeit auch von der Größe abzuhängen, denn kleinere Staubteufel wiesen eine geringere Geschwindigkeit auf als ihre großen „Brüder“.

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Mars Express entdeckt eine sporadische dritte Schicht in der Ionosphäre des Planeten Mars
02. Dezember 2005 Kölner Forscher entdecken eine neue Schicht in der oberen ionisierten Mars-Atmosphäre, die sporadisch durch Meteoreinfälle hervorgerufen werden könnte
Forscher des Instituts für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Köln wiesen bei der Sondierungen der Marsatmosphäre mit Hilfe von Radiowellen erstmals eine dritte Schicht in der Ionosphäre – einer elektrisch geladenen Schicht in der oberen Atmosphäre - nach, die wahrscheinlich durch Meteoreinfälle in die Marsatmosphäre hervorgerufen wird. Diese dritte Schicht wurde zwar bereits vorhergesagt, war aber bisher noch nie direkt nachgewiesen worden.

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Venus Express:

erfolgreicher Start am 09. November 2005
Photos

Rosetta:

erfolgreicher Start am 02. März 2004

Mars Express:

erfolgreicher Start am 02. Juni 2003

Auf diesen Seiten informieren wir Sie über die Radio-Science-Experimente
der ESA-Missionen Mars Express, Rosetta und Venus Express.


Bei den ESA-Missionen Mars Express, Rosetta und Venus Express handelt es sich um Missionen zur Erforschung des Planeten Mars, des Kometen Churyumov-Gerasimenko und des Planeten Venus, wobei jeweils eine Raumsonde im Orbit um den zu untersuchenden Körper kreist; Rosetta ist zusätzlich mit einem Lander ausgerüstet. Die Messungen des Radio Science Experiments an Bord dieser Raumsonden beinhalten unter anderem die Erforschung der Schwerefelder von Mars, Venus und des Kometen Churyumov-Gerasimenko sowie die Erforschung der Atmosphären beider Planeten und der Kometenkoma. Das Radio Science Experiment untersucht kleine Änderungen in Frequenz (Phase), Signalstärke und Polarisation eines Radioträgersignals, welches von den Raumsonden gesendet und in einer Bodenstation auf der Erde empfangen wird.


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